Segnung und Eröffnung der Erweiterung Ludwig Bös Haus Ellar am 22. Mai 2005

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Segnung und Eröffnung am 22. Mai 2005

Die Erweiterungsarbeiten am Heimatmuseum im Ludwig-Bös-Haus in Ellar sind abgeschlossen und mit einer eindrucksvollen Feier im Burghof der Burg Ellar wurde der Abschluss der Arbeiten im Kreise von zahlreichen Ehrengästen begangen. Unter den Ehrengästen, die es sich nicht nehmen ließen die Arbeiten in Worten zu würdigen, waren unter anderem Staatssekretär Karl-Winfried Seif, der ehemalige Bürgermeister von Mainz und Waldbrunner Bürger, Dr. Josef Hofmann, und die Landtagsabgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtages Angela Schneider-Forst.

Bürgermeister Lothar Blättel hob in seinen Begrüßungsworten das große Engagement von Waldbrunns Ehrenbürger Walter Rudersdorf hervor, der nicht nur mit den Erweiterungsmaßnahmen durch die Gemeinde beauftragt wurde, sondern überhaupt für die Existenz des Heimatmuseums verantwortlich zeichnet. Dabei verfolgte Walter Rudersdorf den Grundgedanken für das Konzept Heimatmuseum der Auflösung von Werten und Maßstäben in unserer Zeit entgegen zu wirken und dem langsamen Zerfall der Orts- und Dorfgemeinschaft Einhalt zu bieten. Am 5. März 1992 begann Walter Rudersdorf mit dem Aufbau eines Heimatmuseums im «Ludwig-Bös-Haus», einem ehemaligen Schulgebäude. Am 3. Oktober 1992 konnte dieses dann feierlich eröffnet werden. Ausgestellt wurden Exponate, die in jahrelanger Kleinarbeit durch Walter Rudersdorf zusammen getragen wurden. Die Räumlichkeiten, die mit den einzelnen Ausstellungen gefüllt wurden, entpuppten sich mit der Zeit als zu klein. Da zwar zum Bedauern der Gemeinde Waldbrunn die Sozialstation aus dem Erdgeschoss des Hauses ausziehen musste, konnte dafür mit der lang ersehnten Erweiterung des Heimatmuseums 2002 begonnen werden.

NNP (kdH)

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